AUSSTELLUNG/KONZERTE
Für ihre 12. Ausgabe im Rahmen von scorecologne hat die BrückenMusik die Klangkünstler Akio Suzuki (Japan), Paul DeMarinis (USA) und die bildende Künstlerin An Seebach (Deutschland) eingeladen, sich der Herausforderung dieses Raumes zu stellen.
Jeder von ihnen hat eine lange Liste von Arbeiten auf nationaler sowie internationaler Ebene vorzuweisen, zusammen bilden sie ein spannendes Ensemble voll subtil-minimalistischer (Suzuki), narrativ-bildreicher (Seebach) und verschmitzt-technologischer (DeMarinis) Entdeckerfreude.
Was ist nun das Besondere des Raumes?
Im Inneren der Deutzer Brücke befindet sich ein langestreckter, der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglicher Raum, der sogenannte Hohlkasten. Bei einer Breite von zehn Metern und einer Höhe, die zwischen zweieinhalb und fünf Meter variiert, ist er in drei Kammern geteilt. Die beiden äusseren haben eine Länge von je 130 Metern, der in der Mitte, zwischen den Strompfeilern gelegene hat eine Länge von annhähernd 180 Metern.
Als Musiker oder Komponist mit diesem Raum umzugehen, bedeutet zunächst, seine Überakustik zu akzeptieren und mit einer Nachhallzeit von etwa 15 Sekunden zu rechnen. Des weiteren muß man sich auf die von außen kommenden Störungen durch Verkehrsgeräusche einlassen können. Das bedeutet, daß ein absichtlich erzeugter Klang auf unvorsehbare Weise durch einen anderen, sich der Kontrolle des Komponisten entziehenden Klang gestört werden kann. Hinzu kommt die Ästhetik des kahlen, nur durch Neonröhren erhellten Raumes, die auch in der visuellen Gestaltung immer besondere Lösungen herausfordert.
Seit 1994 findet in diesem Raum jährlich die BrückenMusik statt, eine Veranstaltung die in ihrer besonderen Mischung aus audio-visuellen Installationen und Konzerten einen internationalen Ruf erlangt hat.
Ein Konzertprogramm in der vorgelagerten Garage lädt unter dem Titel "traffic jam" internationale Musiker ein, die unberechnenbaren Verkehrsgeräusche an diesem Ort als Klangquelle und Duopartner zu spielen.
PRESSE: http://www.ksta.de/html/artikel/1149702705855.shtml
Siehe auch:
Mitschnitte, Videos und Kommentare im offiziellen SCORECOLOGNE Video-Blog: http://www.scorecologne.net/vblog
Für ihre 12. Ausgabe im Rahmen von scorecologne hat die BrückenMusik die Klangkünstler Akio Suzuki (Japan), Paul DeMarinis (USA) und die bildende Künstlerin An Seebach (Deutschland) eingeladen, sich der Herausforderung dieses Raumes zu stellen.
Jeder von ihnen hat eine lange Liste von Arbeiten auf nationaler sowie internationaler Ebene vorzuweisen, zusammen bilden sie ein spannendes Ensemble voll subtil-minimalistischer (Suzuki), narrativ-bildreicher (Seebach) und verschmitzt-technologischer (DeMarinis) Entdeckerfreude.
Was ist nun das Besondere des Raumes?
Im Inneren der Deutzer Brücke befindet sich ein langestreckter, der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglicher Raum, der sogenannte Hohlkasten. Bei einer Breite von zehn Metern und einer Höhe, die zwischen zweieinhalb und fünf Meter variiert, ist er in drei Kammern geteilt. Die beiden äusseren haben eine Länge von je 130 Metern, der in der Mitte, zwischen den Strompfeilern gelegene hat eine Länge von annhähernd 180 Metern.
Als Musiker oder Komponist mit diesem Raum umzugehen, bedeutet zunächst, seine Überakustik zu akzeptieren und mit einer Nachhallzeit von etwa 15 Sekunden zu rechnen. Des weiteren muß man sich auf die von außen kommenden Störungen durch Verkehrsgeräusche einlassen können. Das bedeutet, daß ein absichtlich erzeugter Klang auf unvorsehbare Weise durch einen anderen, sich der Kontrolle des Komponisten entziehenden Klang gestört werden kann. Hinzu kommt die Ästhetik des kahlen, nur durch Neonröhren erhellten Raumes, die auch in der visuellen Gestaltung immer besondere Lösungen herausfordert.
Seit 1994 findet in diesem Raum jährlich die BrückenMusik statt, eine Veranstaltung die in ihrer besonderen Mischung aus audio-visuellen Installationen und Konzerten einen internationalen Ruf erlangt hat.
Ein Konzertprogramm in der vorgelagerten Garage lädt unter dem Titel "traffic jam" internationale Musiker ein, die unberechnenbaren Verkehrsgeräusche an diesem Ort als Klangquelle und Duopartner zu spielen.
PRESSE: http://www.ksta.de/html/artikel/1149702705855.shtml
Siehe auch:
Mitschnitte, Videos und Kommentare im offiziellen SCORECOLOGNE Video-Blog: http://www.scorecologne.net/vblog
Künstler
Akio Suzuki/Japan
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An Seebach/Deutschland
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Anne La Berge/ USA/Niederlande
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Anton Lukoszevieze/UK
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Esther Venrooy/Belgien
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Giovanni Fontana/Italien
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Josef Novotny/Österreich
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Paul DeMarinis/USA
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The Hub/USA
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Volker Straebel/Deutschland
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Veranstaltungsort
Deutzer Brücke, Eingang Markmannsgasse
Ausstellung: sound-space-installationen
13. Juni – 9. Juli
15 h – 19 h
Montags geschlossen
Eintritt: 5/3 Euro










